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Sonntag, 6. Dezember 2015

mymuesli – die Erfolgsgeschichte eines Online-/Offline-Stores

Was frühstückt ihr so? Brot mit Konfi? Oder ein leckeres Müesli? Ich bin vor ca. einem halben Jahr auf Müesli umgestiegen und freue mich so schon jeden Tag beim ins Bett gehen auf mein Früstück. So ist es auch nicht weiter erstaunlich, dass mir beim Bummeln durch die Altstadt der Laden „mymuesli“ schnell ins Auge gestochen ist. Ich ging hinein und sah eine gigantische Auswahl an verschiedenen Müeslis und „Oats“/Haferflocken. Miami!

Zuhause googelte ich „mymuesli“ weil ich mehr darüber wissen wollte. So fand ich heraus, dass man sich online sogar ganz individuell sein Muesli mit all seinen liebsten Zutaten mixen konnte.



Wer steht hinter „mymuesli“ und was macht das Konzept so erfolgreich?

Die Idee für das Unternehmen entstand im Jahr 2005 bei einer Autofahrt. Die drei Studenten wollten etwas entwickeln, dass die Möglichkeit bot, sein Muesli mit den ganz persönlichen Lieblingszutaten zu mixen. Im Jahr 2007 wurde die Idee umgesetzt und der Online-Store wurde aufgeschaltet.

Die Nachfrage war riesig und schon bald konnten die drei Studenten nicht mehr jedes Muesli von Hand abfüllen und die Wohnung platzte mit all den Vorräten und Dosen aus allen Nähten. Ein neuer Standort mit grösserer und vor allem automatisierter Produktion musste her.

Im Jahr 2009 entschieden sich die drei Freunde, auch einen Offline-Store zu erstellen. Wie ihr im nächsten Blog-Post erfahren werdet, sind sie mit diesem Konzept nicht ganz alleine.

Wer sich noch mehr über mymuesli informieren möchte, findet hier ein spannendes Video:



Das (digitale) Marketing von mymuesli
Wie erwähnt, wurde mymuesli ursprünglich als Online-Store gegründet. So ist es nicht weiter erstaunlich, dass sehr viele Aktivitäten über das Internet laufen und sie hier auch viele verschiedene Kanäle nutzen, um auf sich aufmerksam zu machen. Der wichtigste Bestandteil im Webauftritt ist die Homepage. Diese ist sehr übersichtlich gestaltet und in den Farben des Logos, also pink und dunkelgelb, gehalten. Das Tollste an der Website ist natürlich das Feature, wo man sein eigenes Müesli mixen kann. Wie im Video von oben beschrieben wird, steckt da auch besonders viel Arbeit und Mühe dahinter.

Aber auch andere Kanäle werden sorgfältig bearbeitet. So wird z.B. ein Blog geführt. Dieser sieht der Website sehr ähnlich, scheint aber nicht sehr aktuell zu sein. Der letzte Eintrag datiert immer noch vom 4. September 2015, als der erste mymuesli-Laden in Bern eröffnet wurde.

Was jedoch sehr gut unterhalten ist, ist der Facebook-Kanal. Hier werden fast täglich Rezeptideen mit den verschiedenen Flocken hochgeladen, Wettbewerbe aufgeschaltet oder über neue muesli-Kreationen berichtet. Wer die mymuesli-Page einmal «geliked» hat, wird so ständig auf dem Laufenden gehalten und an das Produkt erinnert.



mymuesli scheint zur Zeit alles richtig zu machen – sie wachsen wie verrückt – auf der Website kann nun auch Tee, Kaffee, Orangensaft und sogar ein mymuesli-Joghurtdrink bestellt werden - eröffnen in ganz Europa Offline-Stores und letztens habe ich sogar schon «mymuesli-togo»-Becher im Coop entdeckt. Ein kleiner Mangel gibt es für mich jedoch noch: Wenn sie ihren Online-Shop schon in die reale Welt überführen, möchte ich doch im Laden mein eigenes Muesli mixen! Das geht hier in Bern leider noch nicht, kommt aber vielleicht noch.

Ich denke, dass wir von mymuesli noch viel hören und sehen werden. Wen diesen Artikel interessiert hat und selber etwas zur mymuesli-Erfolgstory beitragen möchte, zur Zeit suchen sie jemanden für das Online-Marketing! Schade bin ich noch nicht fertig mit dem Studium.

Wie gesagt melden wir uns bald wieder mit einem weiteren Beitrag zu Online-/Offline-Shops, wir hoffen, dass ihr dieses Thema auch so spannend findet wie wir!

Bis dann und alles Gute,

Beni & Manu

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